Hof Kathmann Hausstette

Artikel in der OV vom 2.9.2002
Schlotmanns Fohlen siegt beim Championat
Gute Ergebnisse bei der Oldenburger Münsterlandschau in Hausstette/Podiumsdiskussion um Agrarpolitik

 
Jungzüchter und strenge Richter: Bei der Oldenburger Münsterlandschau gab es für jedes Tier einen Spezialisten - ob bei Kälbchen (Foto) oder Kaninchen. Foto: Kathmann
Von Esther Kathmann
und Andreas Kathe
Hausstette -
Während am Samstag rotbunt und schwarzbunt das auf dem Tierschaugelände auf dem Hof Josef Kathmann in Hausstette dominierten, stand der Tierschausonntag ganz im Zeichen des Fohlenchampionates. Rund 45 Fohlen stellten sich den strengen Blicken der Preisrichter Lars Germann vom Trakehner Zuchtverband und Hans Joachim Ahsbahs vom Holsteiner Verband.
Siegerhengstfohlen wurde ein Dormello/Sion-Sohn. Maximilian Graf von Merveldt überreichte dem stolzen Züchter Wilfried Schlotmann aus Bakum die Scherpe. Reservesieger ist das Fohlen von Franz Grote aus Nellinghof. Auch der Sandro-Hit- Nachkomme aus einer Rubinstein-Mutter überzeugte. Als Siegerstutfohlen setzte sich eine De Niro/Caprimond-Tochter durch. Gezüchtet wurde das Fohlen auf dem Zuchthof Up‘n Sande in Westerbakum. Reservesieger wurde das Contendro/Larino-Stutfohlen von Ulrich Brinkhus aus Bakum.
Auf Einladung der Weser- Ems-Union (WEU) fand am Sonntagvormittag eine agrarpolitische Podiumsdiskussion statt, zu der Bakums Bürgermeister Franz Hölscher auch im Namen der WEU einige hundert Zuhörer begrüßen konnte.
Unter der Diskussionsleitung von Dr. Franz-Josef Budde, Chefredakteur des Landwirtschaftlichen Wochenblattes Westfalen- Lippe, gaben die Kreislandwirte Norbert Meyer (Vechta) und Franz-Josef Holzenkamp (Cloppenburg) sowie die Politiker/innen Rebecca Harms (Grüne/ Landtag Niedersachsen), Karl- Heinz Funke (SPD/Ex-Landwirtschaftsminister), Friedhelm Biestmann (Landtagsabgeordneter der CDU) und Hans-Michael Goldmann (Bundestagsabgeordneter der FDP) ihre Erklärungen ab.
Holzenkamp betonte, die heimische Landwirtschaft würde die Probleme besonders in den Bereichen Gülleüberversorgung, Stallabluft und Flächennutzung in den Gemeinden schon in den Griff bekommen: "Ein Riesenproblem ist dagegen die grüne Bundesagrarpolitik, die die Produktion in andere Länder exportiert und bei uns Arbeitsplätze abschafft. Sie ist nicht gut für die Menschen in unserem Raum."
Meyer beklagte, dass neue Ideen aus Brüssel zur Umgestaltung des Prämiensystems dazu führten, dass kaum noch Flächen für den Kartoffel- oder Erdbeeranbau zur Verfügung gestellt würden: "Alle befürchten, das Prämienanrecht zu verlieren."

 

 

Artikel in der MT vom 02.09.2002

Erfolgreiche Tierschau des Oldenburger Münsterlandes am Wochenende in Hausstette – Guter Besuch

„Landwirtschaft wichtig für die Region“
 

 

Hausstette (ek)- Ob drüsige Euter, dichte Wolle oder ausdrucksstarke Bewegungen – die Kategorien, in denen am Wochenende auf der großen Tierschau des Oldenburger Münsterlandes auf dem Zuchthof Kathmann in Hausstette gerichtet wurde, waren für jedes Tier unterschiedlich. Das Ergebnis nicht: Ein gut organisierter Wettbewerb, der wieder einmal zeigte, wie vielseitig die Landwirtschaft in den Kreisen Vechta und Cloppenburg ist.

Nach einem Gang vorbei an Kühen, Ponys, Enten, Hühnern, Kaninchen und Tauben lockten das Gewerbezelt mit Neuigkeiten aus den verschiedensten Gebieten. Ein Bauernmarkt bot selbst gemachte Spezialitäten, wie Honig oder eingelegte Gurken. Stärken konnten sich die Besucher auch mit Buchweizen-Pfannkuchen der Bakumer Landfrauen, die den Erlös für die Flutopfer spenden.

Am Nachmittag zeigten die kleinen Reiter des Reit- und Fahrvereins Hausstette ihr Können. Der Zuchthof Kathmann ließ seine Hengste springen und marschieren. Bewundert wurden auch die Nachwuchsmodels im Festzelt bei einer Modenschau.

Minister Uwe Bartels lobte die hervorragende Schau: „Hier zeigt sich, wie wichtig der landwirtschaftliche Bereich für das Oldenburger Münsterland ist. Sie hat der Region den Wohlstand gebracht“.

Während am Samstag rotbunt und schwarzbunt das Bild auf dem Tierschaugelände auf dem Hof Josef Kathmann in Haus- stette dominierten, stand der Tierschausonntag ganz im Zeichen des Fohlenchampionates. Rund 45 Fohlen stellten sich den strengen Blicken der Preisrichter Lars Germann vom Trakehner Zuchtverband und Hans Joachim Ahsbahs vom Holsteiner Verband.

Siegerhengstfohlen wurde ein Dormello/Sion-Sohn. Maximilian Graf von Merveldt überreichte dem stolzen Züchter Wilfried Schlotmann aus Bakum die Scherpe. Reservesieger ist das Fohlen von Franz Grote aus Nellinghof. Auch der Sandro-Hit- Nachkomme aus einer Rubinstein-Mutter überzeugte. Als Siegerstutfohlen setzte sich eine De Niro/Caprimond-Tochter durch. Gezüchtet wurde das Fohlen auf dem Zuchthof Upën Sande in Westerbakum. Reservesieger wurde das Contendro/Larino-Stutfohlen von Ulrich Brinkhus aus Bakum.

Auf Einladung der Weser- Ems-Union (WEU) fand am Sonntagvormittag eine agrarpolitische Podiumsdiskussion statt, zu der Bakums Bürgermeister Franz Hölscher auch im Namen der WEU einige hundert Zuhörer begrüßen konnte.

Unter der Diskussionsleitung von Dr. Franz-Josef Budde, Chefredakteur des Landwirtschaftlichen Wochenblattes Westfalen- Lippe, gaben die Kreislandwirte Norbert Meyer (Vechta) und Franz-Josef Holzenkamp (Cloppenburg) sowie die Politiker/innen Rebecca Harms (Grüne/ Landtag Niedersachsen), Karl- Heinz Funke (SPD/Ex-Landwirtschaftsminister), Friedhelm Biestmann (Landtagsabgeordneter der CDU) und Hans-Michael Goldmann (Bundestagsabgeordneter der FDP) ihre Erklärungen ab.

Holzenkamp betonte, die heimische Landwirtschaft würde die Probleme besonders in den Bereichen Gülleüberversorgung, Stallabluft und Flächennutzung in den Gemeinden schon in den Griff bekommen: „Ein Riesenproblem ist dagegen die grüne Bundesagrarpolitik, die die Produktion in andere Länder exportiert und bei uns Arbeitsplätze abschafft. Sie ist nicht gut für die Menschen in unserem Raum.“

Meyer beklagte, dass neue Ideen aus Brüssel zur Umgestaltung des Prämiensystems dazu führten, dass kaum noch Flächen für den Kartoffel- oder Erdbeeranbau zur Verfügung gestellt würden: „Alle befürchten, das Prämienanrecht zu verlieren.“


Artikel in der OV vom 29.03.02

Bedeutsam für die gesamte Region"
Weser-Ems-Union weist auf die Oldenburger Münsterlandschau in Hausstette hin

Hausstette/Oldenburger Münsterland (ak) - Am 31. August und 1. September 2002 veranstaltet die Weser-Ems-Union (WEU) gemeinsam mit anderen Zuchtverbänden, Tierschauvereinen und landwirtschaftlichen Organisationen in Hausstette die 11. Oldenburger Münsterlandschau mit Gewerbeschau und Bauernmarkt. Die WEU verweist darauf, dass es sich um eine Veranstaltung mit großer Bedeutung nicht nur für das Oldenburger Münsterland als Region mit starker Viehveredlung handelt: "Sie ist bedeutsam für den gesamten Raum zwischen Osnabrück und Oldenburg."
Die Vielzahl von Organisatoren, zu denen auch Landfrauenvereine, Landvolk, Landjugend sowie Jungzüchter gehören, lasse ein attraktive und vielseitige Veranstaltung erwarten: "Der Veranstaltungsort, die Hengststation Josef Kathmann in Hausstette, bietet mit einer zehn Hektar großen Fläche genügend Platz, um auch der übrigen Ausstellung mit Gewerbeausstellung und Bauernmarkt ausreichend Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten."
Erstmals sei ein Programm für zwei Veranstaltungstage konzipiert worden. Neben dem traditionellen "Tierschausamstag" wird es am Sonntag nach einem Gottesdienst einen politischen Frühschoppen mit einer Podiumsdiskussion geben. Im Anschluss daran findet ein Fohlenchampionat statt, das laut WEU bereits jetzt auf großes Interesse stößt.
Zur Münsterlandschau erscheint ein umfangreicher Katalog in einer Auflage von 5000 Exemplaren. Interessenten für die Gewebeschau und für den Bauernmarkt können sich bereits jetzt an die WEU wenden; Hauptgeschäftsstelle in 26160 Bad-Zwischenahn, Feldlinie 2a, Tel. 04403/93260, Fax 932613.

Im Internet:
www.weu.de